Es war einmal..............

unterm Weihnachtsbaum,

da erfüllte sich ein Hundetraum.

Eingepackt in Geschenkpapier,

so erschnüffelte das Hundetier

befanden sich - saftig - lecker - fein

ein- zwei- drei Ohren vom Schwein.

Ran an das Geschenkeband,

weg mit dem Papier.

Der Hund ist wie von Sinnen -

" Diese OHREN - die sind MIR "

Die Augen am leuchten,

der Magen schon knurrt.

Warum ist das Band nur so festgezurrt????

Doch die Mühe, sie lohnt sich,

nun liegen sie da --

Und es denkt sich der Hund - noch am kauen

WEIHNACHTEN ist WUNDERBAR

 

Der Hund für's Leben

Wer einen Hund ins Haus genommen, 
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei, 
erzählt man, und noch allerlei: 

Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel, 
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beißt sie nicht;
fast meint man manchmal, das er spricht.

Vom Aussehen gar nicht erst zu reden
Für uns ist er der Hund fürs Leben! 
So wunderschön und gut geraten! 
dabei verschweigt man all die Taten, 
die unserm Freund so gut gelingen
und uns so oft in Rage bringen.

Bleibt dieser Kerl allein zu Haus, 
denkt er sich üble Sachen aus: 
An einem Montag frisst er Kuchen, 
den wir danach vergeblich suchen.

Am Dienstag sind die Nüsse dran, 
die er so sauber knacken kann. 
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.

Am Mittwoch stellte er dann fest, 
das Klopapier sich reißen lässt
(ganz abgesehen von Zigaretten, 
die uns sonst nur geschadet hätten).

Am Donnerstag platzt mir der Kragen, 
denn alles kann man nicht ertragen, 
da wird das Untier angefaucht, 
das es gleich in die Ecke kraucht. 
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen, 
daß wir auch gern Buletten essen!

Was macht man nur mit diesem Köter? 
Vielleicht ´ne Zeitung auf den Pöter?
Er schaut mich an, der Bösewicht, 
nein, diesmal schaff´ ich´s wieder nicht! 

Auf frischer Tat soll man doch strafen. 
Und nicht, wenn er grad süß geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut. 
Und Tags darauf nichts Böses tut. 

Wie´s weitergeht, bleibt jetzt noch offen, 
er lernt es noch - wir wollen hoffen.

 

 

Danke, kleiner Hund
Du liegst und schläfst.
Sonnenstrahlen auf deinem Fell.
Wohlig reckst und streckst du dich.
Wovon träumst du, kleiner Hund?
Hast noch nicht viel Gutes erlebt in deinem kurzen Leben.
Und doch vertraust du mir?
Weißt, dass Menschenhände schlagen können und leckst mir doch die Hand?
Weißt, dass Menschenbeine treten können und schläfst doch zu meinen Füßen?
Weißt, wie Menschen schreien können und wartest doch auf ein Wort von mir?
Weißt, wohin dich Menschen brachten und folgst mir doch auf Schritt und Tritt?

Danke.....kleiner Hund


 

 

Es ist der Weisheit letzter Schluss

dass auch der Hund was lernen muss
denn wedeln nur mit seinem Schwanz
das reicht fürs Leben doch nicht ganz.

Ob Boxer, Sheltie, Schäferhund
zur Schule heißt da der Befund
damit man lernt sich zu benehmen
und nicht zuviel herauszunehmen.

Und ist's am Anfang noch so schwer
es lernt der Hund und auch sein Herr oder Frauchen
wie geh ich links, wie mach ich Platz
ist gut für beider Bauchansatz.

Da wird gestreichelt und gelobt
und zwischendurch auch mal getobt
wie spiel ich richtig mit der Meute
und fang am besten meine Beute.

Und hat man alles wohlverstanden
das Tier, der Mensch sich endlich fanden
dann frage ich doch mal im Rund
wer mehr gelernt, Herrchen, Frauchen oder Hund

 

   

 

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